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Morbus Parkinson – eine häufige Erkrankung des Nervensystems

Morbus Parkinson gehört weltweit zu den häufigsten Krankheiten des Nervensystems. In Deutschland leben derzeit laut Krankenkassendaten etwa 400.000 Personen mit einer Parkinson-Erkrankung.

Die Häufigkeit von Parkinson nimmt mit dem Alter zu

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Die Häufigkeit von Parkinson nimmt mit dem Alter zu

Die Häufigkeit der Parkinson-Erkrankung nimmt mit dem Alter zu. So sind in der Altersgruppe der 80-Jährigen etwa fünfmal mehr Menschen betroffen als in der Altersgruppe der 65-Jährigen.

Das durchschnittliche Alter, in dem die Parkinson-Erkrankung in der Regel beginnt, liegt zwischen dem 50. und dem 60. Lebensjahr. Als junger Erwachsener oder gar Jugendlicher an Morbus Parkinson zu erkranken, ist dagegen eher selten: Nur bei einem von zehn Betroffenen zeigen sich die Parkinson-Symptome bereits vor dem 40. Geburtstag. Oft liegt bei jungen Parkinson-Patienten eine erbliche Belastung vor – das heißt, die Erkrankung ist bereits bei Verwandten aufgetreten. Generell sind Männer und Frauen gleichermaßen betroffen; es wird jedoch vermutet, dass bei Männern die Erkrankung früher erkannt wird.

Aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland und weltweit – die Menschen werden immer älter – ist in Zukunft mit einer Zunahme der Patientenzahlen zu rechnen.

Vier Gruppen von Parkinson-Syndromen:

„Parkinson-Syndrom“ ist ein Oberbegriff, unter dem verschiedene Erkrankungen zusammengefasst werden, bei denen die gleichen „typischen“ Beschwerden (Bewegungsstörungen wie zum Beispiel Zittern, Muskelsteifigkeit etc.) auftreten. Die Ursachen der Parkinson-Syndrome können jedoch sehr unterschiedlich sein.

  1. Idiopathisches (primäres) Parkinson-Syndrom (= „Parkinson-Erkrankung“)

    • mit einer Häufigkeit von etwa 75 Prozent das häufigste Parkinson-Syndrom
    • Ursachen und Auslöser sind bislang nicht bekannt
    • meist gutes Ansprechen auf eine Dopamin-Ersatztherapie
  2. Genetische Formen des Parkinson-Syndroms

    • treten familiär gehäuft auf
  3. Atypische Parkinson Syndrome

    • treten im Rahmen anderer Erkrankungen des Nervensystems auf wie zum Beispiel einer Lewy-Körper-Demenz
  4. Symptomatische (sekundäre) Parkinson-Syndrom

    Ursachen und Auslöser sind bekannt, zum Beispiel:

    • Medikamente, Schad- oder Giftstoffe
    • Gehirntumor
    • Gehirnverletzung (Trauma)

Thema dieser Webseite ist jedoch nur die häufigste Parkinson-Form, das idiopathische Parkinson-Syndrom.