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So bleibt das Leben auch nach der Diagnose „Parkinson“ lebenswert

Patient im Gespräch mit seinem Arzt

Auch wenn viele Betroffene oft schon längere Zeit diverse Symptome gespürt haben, ist die Diagnose „Morbus Parkinson“ oft ein Schock. Gleichzeitig empfinden viele Patient:innen Erleichterung, endlich die Ursache ihrer Beschwerden zu kennen und mit der Behandlung beginnen zu können. Diese kann vor allem im Frühstadium der Erkrankung oft zu weitgehender Symptomfreiheit führen und den Betroffenen häufig ein nahezu unbeeinträchtigtes Leben ermöglichen.

Doch relativ schnell kommt bei Patient:innen auch die Frage auf, welche Auswirkungen die Diagnose auf ihr weiteres Leben haben wird. Sorgen und Ängste, beispielsweise vor Erwerbsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit, belasten viele Betroffene – dennoch sollten Sie versuchen, ihnen nicht zu viel Raum zu geben. „Die Diagnose Parkinson verändert das Leben des Betroffenen fundamental – auf einmal ist nichts mehr so, wie es vorher war. Daher der erste und wichtigste Rat: Bitte weiterleben wie bisher!“, fasst der Neurologe und Parkinson-Experte Dr. med. Michael Lorrain seine langjährige Erfahrung in der Begleitung von Parkinson-Patient:innen im Experteninterview zusammen. Zumal sich die bestehenden Parkinson-Symptome in den ersten zwei bis fünf Jahren der Erkrankung, der sogenannten „Honeymoon-Phase“, medikamentös meist gut behandeln lassen.

Experteninterview zum Thema Morbus Parkinson

Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung kann Betroffenen auch geben, sich neben der Betreuung durch eine Fachärztin oder einen Facharzt auch selbst aktiv mit Morbus Parkinson auseinandersetzen. Dazu zählt, sich zusätzlich zu den Gesprächen mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin auch selbst über Symptome und Therapiemöglichkeiten zu informieren oder sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, beispielsweise in einer Selbsthilfegruppe. Und noch einen Tipp hält die ausgebildete Parkinson-Assistentin Tanja Petrocini im Interview bereit: „Hören Sie mehr auf Ihren Körper und sorgen Sie dafür, dass Ihr Leben lebenswert bleibt!“ Dazu gehöre auch, weiterhin sportlich aktiv zu sein und Stress, beispielsweise im Beruf, zu reduzieren. Bei der Ernährung müssten Parkinson-Patient:innen hingegen auf nichts verzichten, erklärt Petrocini.

Das vollständige Experteninterview „Ratschläge für Parkinson-Patienten“ mit Dr. med. Michael Lorrain und Tanja Petrocini sowie einen umfassenden Überblick über Morbus Parkinson inklusive vieler wertvoller Informationen zum Leben mit der Erkrankung finden Sie auf unserer Webseite unter der Rubrik „Leben mit Parkinson“. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!